Gleich sieben seglerische Aufgaben waren in unserer vierten und letzten Clubregatta der Saison zu bewältigen. Neun Teams, darunter auch „Neulinge”, stellten sich ihnen und hatten ganz offensichtlich viel Spaß.
 
Die Navigationsaufgabe führte schon vor dem Start zu regem Austausch. Einige entdeckten ihr GPS-System neu, vor allem die Einstellung von GMS (Grad, Minuten, Sekunden) oder DG (Dezimalgrad). Wer den ausgelegten Slalom fand, was nicht immer auf Anhieb gelang, bewältigte ihn auch. Auch Hermann, der sich gut getarnt vor dem DBYC versteckte, wurde nicht von allen direkt angesteuert. Doch auch die Geschenke fanden hier ihren Weg in den Kescher der Racing-Crew. Was noch geübt werden muss, ist das Zählen beim Kringeln. Ein Beweis für die Modernität unseres Clubs zeigte sich darin, dass fast alle das Kwindoo-Tracking (nicht alle starteten es auch) testeten, das erstaunlich gut funktionierte – und als nachträgliche Zählhilfe für das Kringeln genutzt werden kann. Dass die Ergebnisse schon vor der Siegerehrung auf unserer Homepage online waren, zeigt, was wir auch digital können!
 

Das machte unser Sportwart gleich im Skippermeeting klar und verteilte an SOLINO, J.W.D., INKUS, PINOCCHIO, SMILLA und LITTLE PEARL einen kleinen Vorgeschmack in Form einer Mini-Salami, da diese Boote noch den Sieg in der Gesamtwertung erringen konnten.

Wetter und Windrichtung veranlassten WL Klaus, kurzfristig in zwei Gruppen zu starten, konnte bei westlichem Wind doch nur eine relativ kurze erste Kreuz ausgelegt werden. Auch die Startlinie musste sich an eine ganze Reihe von Ankerliegern anpassen. Doch unsere Racing-Crew ging mit diesen Bedingungen gewohnt souverän um. In der ersten Gruppe versammelten sich die Favoriten auf den Gesamtsieg, ergänzt mit den vier zu diesem Zeitpunkt nächstplatzierten Booten. So konnten sie sich gegenseitig gut im Auge behalten.

Den 12. Juni 2021 werden wir als einen besonderen Tag erinnern: Die Wetterprognosen stimmten! 18 Boote gingen an den Start, gefolgt von 6 Booten der ersten SVUH-Jugendregatta mit eigenem Kurs. Erstmalig dabei: NESSY mit Theresa und Antonio: Willkommen!
Die Diskussionen auf dem Steg drehten sich vor dem Start fast ausschließlich um die Windprognose: Erwischt uns das Tief tatsächlich? Reffen? Vollzeug? Und da um den Start herum alles eigentlich friedlich aussah, fuhren die allermeisten mit Vollzeug los. Versorgt mit einem liebevoll gestalteten Care-Paket.
 

Der Start ist gelungen!

Die erste Clubregatta hatte einige Tücken. Stetigen Wind sind wir in Berlin ja eh nicht gewohnt, aber 180° - Dreher sind doch eher selten. Entsprechend hatte die Racing-Crew, vor allem die „Neuen” Steffen und Peter, vor dem Start ein echtes Fitness-Training zu absolvieren. Auch für die Seglerinnen und Segler war es herausfordernd: Eine neue Flagge (für Startverschiebung / Abbruch) sorgte bei dem Einen und der Anderen für Rätselraten. Die Folge: Es sah aus, als ob in zwei Startgruppen gestartet worden wäre. Und da die Bahn auch noch verlegt werden musste, gab es unschöne Kreuzverkehre, die selbst den Sportwart als Mitverursacher der Bahnführung in die Irre führten.

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