Wir sind heile vom Rhein zurückgekommen – hatten drei spannende Tage auf dem Rhein! Diese Rheinwoche wird sicher in die Geschichte eingehen. Für uns das Heftigste, was wir jeh gesegelt sind mit unserer Sailhorse!
Ankunft am Freitagvormittag in Düsseldorf, Kranen (der Slip war zu steil für unsere Boote), dann Autos mit Trailern zum Zielhafen in Arnheim fahren. Dort wurden wir von einem Bus eingesammelt und zurück nach Düsseldorf gebracht. Die (Sailhorser-)Party konnte beginnen!
 
 Am ersten Wettfahrtag in Düsseldorf am Steg – wir hatten am Morgen schon 6 bis 7 Bftl – war für uns das Reff klar (man redet sich das ja gerne schön, von wegen achterlicher Wind und so ….). Nach der ersten Etappe bis Duisburg waren wir schon ziemlich platt und es gab schon relativ viele Ausfälle. Mittagessen dann im Hafen Duisburg auf unserem Begleitschiff der Eureka. Alle Segler machen irgendwo im Hafen fest und werden von Shuttle-Booten zum Mutterschiff geholt.
 
Am Nachmittag sollte es abflauen, allerdings sah die Windkarte nicht so aus … mit einer Startverschiebung erhoffte sich die Wettfahrtleitung etwas Gnade, aber es wurde noch heftiger. Böen von 9 Bft wurden gemessen, das ist Sturm. Auf der Amwindstrecke sind wir fast gekentert, haben eine volle Badewanne aufgenommen und in der Wende fast wieder umgekippt. Ein Containerfrachter mit Autos hat seinen Kurs etwas geändert (oder war es Zufall?) drehte etwas ein, sodass wir zwischen ihm und dem Ufer in einer Krippe hindurchschlüpfen konnten. Die Fock haben wir erst auf Vorwind wegrollen können – dafür mußten wir Flußaufwärts (und zurück) segeln. Auf der äußersten Kante sitzend, sind wir nach Wesel geflogen.
 

 
Am Ufer sahen wir diverse Gestrandete aus anderen Startgruppen, Kiel oben, mit zerrissenen Segeln, Mastbruch, Ruderbruch … und das Alles nur aus den zwei Gruppen vor uns (wir waren 3. Startgruppe), die anderen nach uns haben wir ja gar nicht gesehen. Auch die Asso hat es 2 mal gelegt. Und die Dyas richtet sich von selbst wieder auf haben wir gelernt, die Sailhorse ja nicht und ich hatte große Sorge um unser schönes Boot! Zum Glück gab es keinen (schlimmen) Personenschaden – aber ein Drittel ist nicht segelnd ins Ziel (Wesel) gekommen.
Die nächsten 2 Tage hatten wir weniger Wind, was gerade am Niederrhein in Holland auch kniffelig war, weil die vielen Berufsschiffe (Berg- und Talfahrer) eine enorme Welle produzieren, sodass wir uns noch kleiner fühlten neben den Giganten. Schließlich konnten wir »abbiegen« und segelten dann ganz idyllisch »über Land«, an Kühen und Pferden vorbei, hier und da eine dekorative Baumgruppe, eine etwas kniffelige Fährverbindung passieren. Aber alles gut. 
Und am Ende sind wir so gut gesegelt wie nie. In unsere Sailhorseklasse sind wir 1. geworden, aber worauf wir besonders stolz sind,im Gesamtergebnis haben wir den 2. Platz (bei Punktgleichheit, aber die anderen hatten einen 1. dabei) von 94 Booten, nach der 2. Wettfahrt sind allerdings 16 Boote wegen Bruch nicht mehr an den Start gegangen. Erstmals, seit 1960 ging die Regatta wieder bis nach Arnheim/Holland, daher fuhren wir auch mit Gastlandsflagge.
So. Das war der Bericht vom Rhein. 
Inken & Markus
GER 2610
 

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