30. August 2018 bis 2. September 2018
Skipper: Dr. G.-Andreas Meißner
Crew: Andreas, Gerd, Christian, Michael, Norbert
SY: Malouine (Moody41)
4 Tage (124,4 sm)
Reiseroute: Kröslin – Glowe – Vitte-Lange Ort – Neuhof – Kröslin

An Himmelfahrt fing alles an: Zusammen mit meinen Freunden war die Überlegung: Wollen wir wieder ein Wochenende auf der Ostsee verbringen? Wollen wir wieder chartern? Schaffen wir es, an einem verlängerten Wochenende Rügen zu umrunden? Schnell waren wir uns einig: Ja, wir chartern wieder „unsere“ Malouine – eine Moody 41, L: 12,65 m, B: 4,30 m, T: 1,85 m, V: 14t – wie im letzten Jahr.

2018 Malouine 1

Ein herrlicher Segeltörn von Petrcane/nördl Zadar bis in den Süden mit Umrundung der Insel Hvar und zurück durch die Inselwelt der Kornaten. Alle Winde, alle Wasser. Warme Duschen auf der Kreuz, auf Hvar einsame Buchten für unser Boot, Richtung Norden oft Restaurants (Konobas) in attraktiven Buchten mit guten Stegen und leckerem Essen.

2019 Hvar 3

29. September bis 11. Oktober 2018
Skipper: Hans Jürgen Zamzow
Crew: Bärbel Zamzow, Jürgen Ahrens, Mario Janisch, Hajo Wehrmann
SY: LaLuna (Sun Odyssey 45)
13 Tage (193 sm in 11 Tagen, davon 4 Hafentage)
Reiseroute: Lavrion (Attika) – Ayos Nikolaos (Kea) – Loutra (Kitmos) – Ormus Galissas (Siros) – Naousa (Paros) – Finikas (Siros) – Loutra (Kitmos) – Lavrion (Attika)

Ägäistörn einmal ganz anders: Ankunft in Athen bei strömendem Regen und kräftigem Wind. Van-Taxis nicht in Sicht, nur überteuerte Kleinbusse. Wir nehmen 2 normale Taxis, die den Hafen von Lavrion aber nicht auf Anhieb fanden. Endergebnis: auch nicht billiger als ein Kleinbus. Toller Start, mal sehen, wie sich das weiter entwickelt…

Gegen 21 Uhr sind wir endlich an der richtigen Stelle und werden vom Basismanager George in Empfang genommen. Ein freundlicher Grieche, der uns eröffnet, dass wir im Moment nicht an Bord gehen können, da unsere LaLuna wie ein Papierschiffchen auf dem Wasser tanzt. Wind soll aber nachlassen. Also erst einmal Essen gehen. Bei 2 Kilo Weißwein, diversen Vorspeisen und leckeren Souvlakispießen in einer nahe gelegenen Taverne steigt die Stimmung schnell und irgendwann sind wir und unser Gepäck auf einem kleinen Umweg über den neben uns liegenden Kat tatsächlich an Bord. Geht doch!

2018 laluna 1

2. Juli 2018 bis 26. August 2018
Skipper: Gerhard Hilberger; Crew: Ulla Faets, Teilstrecke Michael Wolff
SY: Tamaris (Bavaria 34 Speed)
56 Tage (620sm)
Reiseroute: Berlin – Stettin – Stettiner Haff – Gager – Lauterbach – Sassnitz – Lohme – Vitte/Hiddensee, Klintholm/Mön – Vitte/Hiddensee - Stralsund – Lauterbach – Karlshagen – Swinemünde – Stettin – Berlin

Wir starten am 2. Juli 2018 über die übliche Route Havel, Oder-Havel-Kanal, Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße, Oder mit den Stationen Berlin – Oderberg - Stettin, wieder begleitet von unserem Freund Michael Wolff, der die Kanalfahrt durch die ruhige brandenburgische und mecklenburg-vorpommersche Landschaft auch in diesem Jahr wieder sehr genießt.

2018 Tamaris 1

23. bis 29. Juni 2018
Crew: Stefan Molkentin, Peter Frömming
SY: Panta Rhei (Hallberg Rassy 352)
7 Tage (187 sm)
Reiseroute: Heiligenhafen – Gedser – Haesness – Gedser – Kühlungsborn – Wismar – Burgtiefe – Heiligenhafen

Da liegt sie nun, unsere Hamburger Deern, die Panta Rhei. Nicht mehr ganz frisch mit über 30 Jahren auf der „Zeitloggge“, aber schön: Viel Holz, schöne Linien, reichhaltig instrumentiert,... Nicht wie die heutigen „Cruiser“ auf Raum getrimmt, hatten wir zu zweit allerdings keine Platzprobleme. Und Mittelcockpit war auch eine neue Erfahrung.

31. August 2018 bis 4. September 2018
Skipper: Inken Greisner & Markus Willkomm
SY: inkus (Sailhorse GER 2610)
5 Tage (130 sm)
Reiseroute: Lauterbach – Sassnitz – Vitt – Kloster – Lauterbach

2018: ein herrlicher Segelsommer und wir haben keine Zeit, oh jeh!

Ende August/Anfang September schieben wir uns eine gute Ferienwoche frei, das Boot am Haken fahren wir nach Lauterbach auf Rügen, mit 7 Bft ist es auf der Rügenbrücke schon ziemlich windig. Am Abend können wir das Boot noch slippen und segeln mit der Fock durch den Hafen zum Liegeplatz zwischen den Pfahlhäusern. Angekommen! Bis Freitag haben wir 4 Nächte in einer schönen Ferienwohnung gebucht. Am ersten Morgen „vermessen“ wir erst einmal den Greifswalder Bodden d.h. wir entnehmen für uns sinnvolle Wegepukte aus der Karte, markieren sie und geben die Koordinaten in unser Hand-GPS ein.

Durchwachsen das Wetter mit Wind und Regen (ja, gab es in diesem Sommer!) – wir „brettern“ mit leichtem Boot (ohne Gepäck) zwei Tage über den Greifswalder Bodden, gewöhnen uns wieder an Weite und Welle. Tagesausflüge nach Babe mit wirklich engem Fahrwasser (beim Rauskreuzen haben wir den Kiel im Sand geputzt) und anderntags nach Gager (gar nicht mehr schön: das Hafenlokal ist einer „gated“-Feriensiedlung gewichen, auch das Kojenhaus gibt es nicht mehr; aber wir bekommen zum Trost Fisch in der Bude auf der Hafenmole). Zwei herrliche Trainingstage, etwa 45 sm, 9 kn max, Surfen auf der Welle, liegen hinter uns – jetzt sind wir bereit für einen kleinen Inselsprint.

 Segeltörn einhand von Berlin nach Haparanda und zurück

SY: JANICA (Emka 29)
Vom 18. Juli bis 20. August 2018 = 34 Tage (2.246 sm)
Reiseroute: Berlin – Swinemünde – Mariehamn – Haparanda – Sundsvall – Swinemünde - Berlin
Skipper: Thomas Rosche

2018 haparanda karte

Abgelegt in Berlin Spandau habe ich am 18. Juli. Nach zwei langen Tagen Motorfahrt mit gelegtem Mast selbigen in Stettin gestellt, leider wegen ungünstigen Windes einen weiteren Tag nach Swinemünde motort. Am 21. Juli begann die eigentliche Seereise. Um die neu installierten Systeme wie Pinnenpilot und Solaranlage unter Seebedingungen zunächst auszuprobieren, einen Tag Küstensegeln bis Kolberg mit hohen Wellen und viel Bewegung im Boot. Vorbei die Zeiten, wo man in dem damals brandneu errichteten Hafen sich den Liegeplatz aussuchen konnte. Trotz Erweiterung alles total überfüllt. Ich war froh, am nächsten Morgen den Trubel hinter mich zu bringen und mit Generalkurs Nord auszulaufen.

Dänemarktörn mit der Sailhorse „inkus GER 2610“
Inken Greisner & Markus Willkomm

ca 350 sm laut Karte, kein Motor
vom 11. bis 27. Juli 2017

„Schon komisch: da segeln wir mit äußerster Anspannung und Konzentration auf See und legen erleichtert im Hafen an, um uns gleich wieder nach dem nächsten Abenteuer auf See zu sehnen“

 

Unsere unbenutzten Seekarten für die Dänische Südsee sind schon 10 Jahre alt, wir besorgen uns neue, mit dem Ziel endlich, endlich auch einmal in die Dänische Südsee zu segeln. Für unser kleines Boot angeblich das ideale Revier.

Die Großwetterlage für Juli sieht nicht sehr freundlich aus ... wir denken kurz über eine Alternative nach – zum Besipiel im Norden von Stockholm, wo wir 2014 aufgehört haben. Aber nein, dieses Mal WIRKLICH Dänemark!

6. Juni 2017 bis 30. Juni 2017
Crew: G.-Andreas Meißner, temporär Philipp und Peter
SY: Ayla (Sirius 32DS)

25 Tage (465 km, 42 Schleusungen)

Dies ist mal wieder ein Fahrtenbericht der anderen Art: Wie kommt ein Eigner einer Sirius 32DS dazu, mit einem Schiff gebaut für die Ost- und vielleicht auch Nordsee, die Seen der Mecklenburgischen Seenplatte zu durchkreuzen?

  1. Das Zeitfenster meines Lebens: Meine passive Altersteilzeit erlaubte es mir, auf Reisen zu gehen, wann und wie ich will.
  2. Die Neugierde: Als ich vor Jahren mit meiner Delanta 80 die klassische Route wählte - 1 Woche hin zur Müritz, 1 Woche auf der Müritz und 1 Woche zurück - stellte ich fest, dass es noch viele Gewässer links und rechts des direkten Weges gab.
  3. Das Motto: „Der Weg ist das Ziel“ - Nicht die Müritz war mein Ziel, sondern der Weg dorthin, die vielen Seen und Buchten.
  4. Einhand: Partnerin und Kinder müssen arbeiten, zeigen aber Verständnis.
  5. Der Tiefgang: Meine Delanta hatte 1,25 m und das war schon grenzwertig. Als ich mir meine Sirius bauen ließ, bestand die Möglichkeit auf eine Tiefgangsreduzierung auf 1,15 (!) m. Das war die Chance.

Törn Teil 1: 17.06.2017 – 23.06.2017; Revier: Dänische Südsee ab Heiligenhafen Marina
Skipper: Stefan Molkentin; Crew: Peter Frömming
Boot: gecharterte Dehler 34 “Lady A.”, Baujahr 1991

Fr 16.06.2017 Heiligenhafen
Heut geht es an Bord… morgen segeln wir fort …
Nach gefühlt kurzer Autofahrt `gen Heiligenhafen noch am Vorabend auf der „Lady A.“ eingecheckt. Die Dehler 34 ist in respektablem Zustand. Zwar das kleinste Charterschiff, das wir bisher hatten, aber zu Zweit ist der Platz dann doch großzügig bemessen – bis auf die Höhe unter Deck. Da sind wir zwei „Riesen“ doch permanent in demütiger Haltung unterwegs. Bunkern ist routiniert erledigt: Zwei Kerle benötigen eigentlich nur ausreichend Spaghetti und Anlegeschluck!

2017 ladya bier

Venedig-Törn vom 19. bis 30. Mai 2016
Crew: Inken Greisner und Markus Willkomm
inkus GER 2610

Mit „Markus zum Markusplatz“ – damit liege ich „meinem“ Markus und Cheftaktiker schon lange in den Ohren ... Venedig ist eine Insel und Inseln kann man am besten mit Booten besuchen – wir haben da zufällig eines. Oh nee, denk mal an den Schwell der ganzen Motorboote, das ganze bei Flaute und Hitze. Dann die Kreuzfahrtschiffe – nee, das ist bestimmt nicht lustig.

Auf der BOOT in Düsseldorf – wir hatten einen Stand bei den Klassenvereinigungen mit einer schönen, knallgrünen neuen Sailhorse Typ G – haben wir uns ganz unverbindlich am Kartenstand informiert. 

Omø – Samsø – Ærø
Crew: Martina und Günter Wolber
„Rapsodi“ Nordischer Kreuzer, NK 49

Dieses Jahr wollen wir ganz schlau sein. Wir wollen in die dänische Südsee, aber wir wollen nicht in die vollen Häfen der Hauptsaison. Deshalb brechen wir früh in der Saison auf. Am 7. Juni, am späten Nachmittag. Und alles fängt gut an. Mit schönem Wetter kommen wir am dritten Tag in Dabie am Kleinen Damschen See an. Wir stellen mit einigen Schwierigkeiten den Mast, was aber nicht am Hafenmeister, sondern an mir liegt. Ich beharre zu sehr auf meiner seit 10 Jahren geübten Maststellmethode mit Schlinge oberhalb der ersten Saling, was aber, wie wir später feststellen, gar nicht notwendig ist. Schlinge unterhalb der Saling funktioniert hervorragend.

Den nächsten Tag verbringen wir in Dabie, versorgen uns mit Proviant beim nahe gelegenen Aldi und beobachten mit Argwohn den zunehmenden Wind, der uns bereits unseren kleinen Badeausflug an den Strand abbrechen lässt.

Unsere erste Etappe mit stehendem Mast soll uns über das Stettiner Haff bringen. Bereits im Papenwasser kommt uns der Nordwind mit 6 Stärken entgegen, unser Bug schneidet die Wellen, das Vorschiff wird nass, wir auch. An eine komfortable Querung des Haffs ist nicht zu denken. Also ab über Steuerbord nach Stepenitz in den Kanal, wo man immer nach allen Seiten abgedeckt liegt. Im Ort gibt es das alte Ausflugsrestaurant Panorama und hier serviert man einigermaßen guten Fisch.

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